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Die Kelten Darachas orientieren sich an vielen Vorbildern – historisch korrekt ist im Grunde genommen keines von ihnen. Die Gestaltung ist sowohl vom keltischen Krieger aus der Römerzeit, dem Hochländer aus Filmen wie Braveheart oder Rob Roy und den vielen Schottenklischees, die darin stecken inspiriert. Dennoch liegt der Akzent auf der Darstellung einer mittelalterlichen und doch keltischen, vom Christentum und den Engländern unbeeinflussten Kultur – wenn diese auch so niemals tatsächlich im mittelalterlichen Schottland existiert hat.

Ein wichtiges Element, das den Keltencharakter von anderen Charakteren unterscheidet, ist die keltische Religion. Sie spielt eine große Rolle im Leben der MacDaragh. Der Jahreskreislauf und die dazugehörenden Feste prägen den Alltag der Menschen. Regelmäßige Opfer an die Götter sind ein fester Bestandteil der keltischen Kultur. Auch wenn die Darstellung von Religion im Larp nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist, sollte dieser Aspekt im Spiel nicht vernachlässigt werden.

Der Großclan MacDaragh besteht aus verschiedenen einzelnen Clans, die sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Aber nicht alle MacDaragh sind Clansmitglied in einem der sechs Unterclans. Die oberste politische Struktur der Kelten ist jedoch der Tuath, der Stamm. Jeder Stamm herrscht über ein bestimmtes Gebiet und wird in den meisten Fällen von einem Rìgh, einem König angeführt. Die meisten Stämme sind nach einem Stammvater oder einer Stammesmutter benannt, bei den MacDaragh ist das der namensgebende Daragh an Toiseach.
Der Clan der MacDaragh entstand aus einer Schwureinung, das heißt aus dem Zusammenschluss von sechs einzelnen Clans. Diese Clans formten zusammen einen Stamm, gaben sich als Anführer einen Rìgh [sprich: Ri]und begründeten damit die Rìoghachd na Dharacha, das Königreich von Daracha. Dieser Zusammenschluss erfolgte vor ungefähr 500 Jahren durch König Aidan aus dem Clan der MacLeomhann. Der Rìgh ist dabei ein quasi-religiöses Amt. Wo der Laird eher ein Verwalter ist, kommt dem Rìgh im Gegensatz eine sakrosankte, heilige Rolle zu: Er steht symbolisch für das Land und dessen Zustand. Handelt der König schlecht, dann geht es auch dem Land schlecht.
Die sechs Unterclans werden jeweils von einem Laird geführt. Auch dieses Amt ist oft in der Hand einer bestimmten Sippe des Clans. Alle Ämter sind nicht erblich, werden aber oft vom Vater oder der Mutter auf Sohn oder Tochter vererbt. Es gibt bei allen Ämtern keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Ein gute Möglichkeit, die keltische Seite eines Charakters auszuspielen, stellt die gälische Sprache dar. Nur zur Klarstellung: Niemand von spricht Gälisch fließend. Ein paar Brocken sind aber schon genug, um dem eigenen Charakter ein keltisches Flair zu verleihen.

Mit das Wichtigste an einem Charakter ist der Name. Mit einem gälischen Namen kann man am einfachsten die Zugehöhrigkeit des Charakters zur keltischen Kultur klarstellen. Die Wahl des Unterclans wirkt sich immer auch auf den Namen des Charakters aus: Die für Schotten typische Namenssilbe „Mac“ bei Männer und „Nigh“bei Frauen bedeutet nichts Anderes als „Sohn/ Tochter des“.

Die Gewandung stellt schließlich den Abschluss des Charakterkonzeptes dar. Fantasy-Elemente sind möglich, sollten aber niemals als Entschuldigung für schlechte Ideen oder lieblos gestaltete Ausstattung herhalten müssen („Aber das ist doch Fanatsy!“). Die meisten Keltencharaktere sind einfach ausgestattet – die Gewandung lässt sich also ohne großen Aufwand und ohne große Unkosten herstellen. Charakterisierend dabei ist das typische schottische Karomuster, das sogenannte Tartan. Je nach Charakter gehört zumindest ein Gewandungselement im Tartanmuster zur Grundausstattung.

Alle weiteren Infos finden sich unter den folgenden Links.

 

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