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Der Clanssitz der MacCardhù war lange Zeit ein am Rand des Königreiches gelegener Ort. Noch vor hundert Jahren sagten die Leute „Geh doch nach Cardhù!“, wenn sie jemanden an einen weit entfernten, abgelegenen Ort wünschten. Heute sagt das niemand mehr.
Cardhù ist vom Rand in das Zentrum des Reiches gerückt. Früher ein verschlafenes Nest, so blüht im heutigen Cardhù der Handel, die Kultur und die Diplomatie. Leird Diarmad MacCardhù versteht es wie sein Vorgänger, das politische Vakuum Darachas geschickt auszunutzen und allen, die bereit sind mit barer Münze dafür zu bezahlen, eine sichere, vom Krieg unberührte Heimstatt zu bieten.
Die Feste der MacCardhù, früher ein verfallener Bau auf dem namensgebenden Felsen von Cardhù, erstrahlt heute in neuem Glanz. Leird Diarmad ist im ganzen Land als Mäzen und Wohltäter bekannt, der die hohen Künste fördert. Sogar eine Magierschule nennt er sein Eigen, die Zauberschule von Cardhù, die teils in der Leirdsburg, seit dem berühmten Boggard-Vorfall auch teils in einem Gehöft außerhalb der Stadt residiert.
Die Destillerie des Leirds ist bekannt für den besten Uisge des ganzen Landes. Und jedes Jahr finden in der Leirdsburg die berühmt-berüchtigten Tage von Cardhù statt, bei denen der Leird die begabtesten Köche der Mittellande zusammen ruft, die sich den Goldenen Kelch erkochen können. Ein Gelage, das selbst im rauen Norden der Mittellande seines Gleichen sucht.